Folge 5: Die, in der Sarah und Stefan tote Mädchen rügen

Wir reden über „Tote Mädchen lügen nicht“ (Netflix), was der deutsche Titel für „13 Reasons Why“, aber nicht das einzige Unfassbare an dieser Serie ist. Über „The Comeback“ wegen Lisa Kudrow und überhaupt. Und über „Das große Promi-Backen“ (Sat.1), weil wir es uns versehentlich gegenseitig als Hausaufgabe ausgedacht hatten. Und Stefan darf eine kleine Lobhudelei auf „Better Call Saul“ (Netflix) loswerden.

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4 Antworten auf „Folge 5: Die, in der Sarah und Stefan tote Mädchen rügen“

  1. Der schönste Moment beim großen Promibacken war für mich, als alle um David Odonkors Apfelkuchen standen und ihm gute Ratschläge erteilten: „Du musst die Mandeln rösten!“ „Und dann schön mit richtig viel Butter!“ „Oder Karamellsoße! Mach eine Karamellsoße!“ Das war schon alles sehr herzig.

    Tatsächlich finde ich die Sendung aber spannender, wenn ganz normale Leute da mitmachen und ich meinen Fernseher anschreien kann: „DU GLAUBST, DU KANNST BACKEN? DU BEKOMMST NOCH NICHT MAL SO EINE BLÖDE TORTE MIT REZEPT HIN! MIT REZEPT!“

  2. Sorry, aber ihr habt „13 Reasons Why“ offenbar nicht richtig gesehen. Hannah gibt nicht Clay die Schuld. Sie spricht ihn sogar auf den Tapes von der Schuld frei. Nur weil es Clays Tape ist, gibt sie ihm nicht die Schuld. Der Vorfall mit Clay führte dazu, dass sie Zeugin wurde, wie ihre Schulkameradin vergewaltigt wurde. Das ist das Thema des 11. Tapes.

    Und die Serie spielt im Verlauf von 14 Tagen, nicht von Monaten. Das Pflaster ist nicht ständig drauf und die Wunde platzt durch verschiedene Vorfälle immer wieder auf. Natürlich ist es eine Krücke, um zwischen Vergangenheit und Gegenwart zu unterscheiden. Aber wie ihr selber sagt, ist das durchaus hilfreich.

    Und Sarah hat natürlich jedes Recher einer Serie vorzuwerfen, man darf nicht jemandem die Schuld an einem Suizid geben. (auch wenn ich die Aussage der Serie anders sehe). Aber wenn man sich schon auf so ein hohes Ross stellt, dann darf man auch nicht über ein Mädchen sagen, dass vergewaltigt wurde: „egal wie UNFAIR die zu ihr waren“. Das finde ich zumindest unverantwortlich.

  3. „13 reasons why“ ist hier in Rheinland-Pfalz Schullektüre im Englischunterricht, 10. Klasse Gymnasium. Ihr habt also ganz Recht damit, dass die Zielgruppe ursprünglich eine andere ist…

  4. Jetzt hab ich mir nach Eurem Podcast neugierig geworden die erste Folge 13 Reasons Why angesehen und mir ist aufgefallen, das die Art des Mädchens Hannah, dieses arrogant vorwurfsvolle möchtegern reif und schlaue genau dem Tonfall entspricht von zahlreichen anderen amerikanischen Teenieserien wie der Hauptperson von Pretty little Liars oder der Erzählerin von Gossip Girl etc etc… Viell. Spiegelt das wie Mädchen sein müssen auf der Highschool um zu überleben? Um mitzuschwimmen?

    Ich frag mich auch wie ein Mädchen mit diesem Ego sowas passieren kann… Naja aber ich gucke weiter… Irgendwie zieht mich sowas…

    Nishalie (hust 44) räusper

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