Über uns

Fernsehen. Kein anderes Medium bringt jeden Tag so viele Menschen zum Lachen und Weinen, zum Bangen und Mitfiebern, zum Schimpfen und Jubeln – und vor allem: zum Reden. Das ist das Beste am Fernsehen: die Gespräche, die es anregt. Und das Wundbare ist, dass das mit schlechtem Fernsehen fast genau so gelingt wie mit gutem.

Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier lieben es, Fernsehen zu gucken, und noch mehr lieben sie es, übers Fernsehen zu reden. Sie regen sich auf über das Ärgerliche, sie begeistern sich für das Gelungene, und sie streiten sich, was das eine und was das andere ist. Sie haben keine Angst vor dem, was man „Trash“ nennt, lassen sich gerne auf Neues ein und schwelgen in Erinnerungen an das Alte.

Sarah Kuttner, 38, kann im Schlaf jede der 236 Episoden „Friends“ mitsprechen. Stefan Niggemeier, 47, träumt heute noch manchmal von Vera Drombuschs vorwurfsvollem Blick.

Für „Das kleine Fernsehballett“ schlüpfen die beiden in ihre Schläppchen und drehen wunderbar grazile Pirouetten um das Programm. Und zwar um jedes Programm: klassische Fernsehsender, Youtube, Netflix. Sie reden über das, worüber alle reden, über das, worüber alle reden sollten, und über das, was bestimmt kein Schwein sonst interessiert, aber ein guter Anlass für ein Gespräch über Gottschalk und die Welt ist.

„Das kleine Fernsehballett“ ist für Leute, die genau so gerne Fernsehen gucken, um sich darüber zu freuen oder aufzuregen. Und sogar für alle anderen, denn: Sie haben es verpasst? Die beiden haben es gesehen! Sie ertragen es nicht, es selbst zu sehen? Die beiden ertragen es für Sie! Sie wollen es gar nicht sehen, aber es nacherzählt zu bekommen, wäre schon irgendwie schön? Die beiden machen das für Sie!

Lauschen Sie „Das kleine Fernsehballett“, bis Sie viereckige Ohren bekommen!