Staffel 15, Folge 19: Die mit Anja Rützel auf der Veranda der Versuchung

Zum großen Staffelfinale treffen wir uns mit Anja Rützel und ihrem Hund Juri im Regen auf dem Land. Bei frisch aufgetautem Kuchen reden wir unter anderem über Tiertelepathie, Krähengangs, die problematischen Entwicklungen im Trash-TV, Prinz Harry, Oasis, die Bachelors und, sehr kontrovers, die dänische Reiche-Leute-Serie „Das Reservat“ (Netflix).

Im exklusiven Teil für Ultras geht es ausführlich um das neue Reality-Format „Villa der Versuchung“ (Sat.1/Joyn) mit Verona Pooth.

Als Ultras könnt ihr nicht nur den Bonus-Teil hören, sondern die ganzen Folgen auch auf Spotify im Video sehen. Außerdem könnt ihr hier in den Kommentaren mitreden. Und ermöglicht das Fernsehballett! Hier geht’s lang.

Wir verabschieden uns mit dieser Folge in eine kleine Sommerpause. Am 13. August tanzen wir wieder für Euch!

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18 Antworten auf „Staffel 15, Folge 19: Die mit Anja Rützel auf der Veranda der Versuchung“

  1. Ich bin bei Netflix über „Too much“ gestolpert und irgendwie verwirrt.. Habe „Girls“ geliebt, aber kann damit nicht so richtig was anfangen. Wäre auf eure Meinung gespannt!
    Schöne Sommerferien 🙂

    1. Genau dafür bin ich auch hergekommen! 😀

      Allerdings muss sagen, dass ich seit Folge 2 (hab jetzt 3 gesehen) die beiden Hauptfiguren irgendwie ganz zauberhaft finde.

  2. Kleine (Video-) Stilkritik: Frau Rützel hätte auf der anderen Seite vom Tisch sitzen müssen, mit dem Garten im Hintergrund. Stichwort: 180-Grad-Regel. Wenn das aus Gründen nicht möglich war, hätte man als Notlösung Anjas Aufnahme spiegeln können. Dann würde jedenfalls vermieden, das in die falsche Richtung gesprochen wird.
    (mit konstruktiver Stimme angemerkt, keinesfalls mit belehrender oder gar nörgelnder)

      1. Es sind beide Teile da, wirklich. Ich hab nur vergessen, den Bonus-Teil richtig zu beschriften. Beide Teile sind mit Anja Rützel, der erste Teil ist eine Stunde lang, der Bonus-Teil 45 Minuten.

          1. Nachtrag: Im RSS-Feed sind beide Folgen. Die Apps scheinen Probleme mit der Namensdopplung zu haben, weswegen sie nur eine Folge anzeigen.

          2. In der Spotify-App sehe ich beide Teile, trotz des identischen Titels.
            In den Metadaten steht wie üblich beim „normalen“ Teil „Weniger Ads“ und beim Bonus-Teil „Bonus“.

  3. Die ganze Geschichte mit Bettie Ballhaus bei „Villa der Versuchung“ ist ja noch ein bisschen vielschichtiger, wenn man bedenkt, dass die anderen Teilnehmer für viel weniger Geld den viel schlimmeren Ronald Schill hätten rauswählen können und sich aktiv dagegen entschieden. Im Grunde hat sie nur die Preisdifferenz noch mal ausgeglichen. Meine Inititalreaktion war auch, dass ich das sowohl toll als auch völlig nachvollziehbar fand und dann kurz überlegt habe, ob es nicht doch super gemein gegenüber den anderen vernünftigen Leuten ist. Allerdings hat dann ja sogar Sara ihr bestätigt, dass sie die Reaktion okay fand. Ich bin da also komplett Team Bettie.

    Abgesehen davon bin ich aber auch nicht so ganz sicher, wer da kalkuliert und wer einfach nur nicht versteht, dass 100 Euro für eine Cola jetzt nicht viel sind (im Spielzusammenhang), aber sich das natürlich läppert, wenn alle das unkontrolliert die ganze Zeit machen. Lustig wäre jedenfalls, wenn einer der harten Verschwender nachher gewinnt und dann 3 Euro bekommt.

  4. Ihr hattet gefragt, ob die Ultras zufrieden sind mit allem und was sie sich wünschen würden.
    Ich bin super zufrieden mit dem Content den ihr bringt (inkl. private Einblicke im Darkroom-Teil, etc.)
    Ich hätte nur einen zusätzlichen Wunsch: Kapitelmarken!
    Es wäre so toll, wenn man ein Thema (bzw. eine besprochene Sendung) überspringen könnte! Manchmal gibt es Sendungen wo ich schon vorher weiß, dass es mich überhaupt nicht interessieren wird und das würde ich gern skippen…

    Ansonsten alles supi, weiter so! 😘

  5. Hallo Urlaubsballerinas,

    ich hab mal servicemäßig recherchiert, quasi als „Urlaubslektüre“ für alle. Ich meine, die „Rosenheim-Cops“ sind keine geeignete Hausaufgabe, anders als hier im Forum mehrmals vorgeschlagen. Zum einen gibt es nicht wirklich etwas Originelles zu entdecken, zum anderen erschließt sich der „Charme“ der Serie erst nach Betrachten mehrerer Folgen (45 min, ZDF am Dienstag-Vorabend (derzeit Wiederholungen), seit 2002 bisher 578 Folgen in 24 Staffeln, oder täglich spätabends mehrere alte Folgen am Stück auf Sky Krimi).
    Die Folgen folgen nämlich stets dem selben Schema mit immer gleichen Handlungs-Elementen. Das ist so strikt, dass eine Abweichung von einem Standard-Element als überraschendes, selbstironisches Event gefeiert wird.
    Pro Folge gibt es zwei Handlungen, den Kriminalfall und eine Parallelhandlung, die eine Komödie sein will. Der Kriminalfall ist innerhalb der Folge abgeschlossen, die Parallelhandlung in der Regel auch, diese kann aber horizonzal weitererzählt oder wiederaufgegriffen werden. Ich habe ja den Verdacht, dass die Parallelhandlungen der Serie die eigentlichen Haupthandlungen sind und der jeweilige Kriminalfall (natürlich immer ein Mord pro Woche in Rosenheim, der offensichtlich gefährlichsten Stadt Oberbayerns) nur als Vorwand dient, diese zu erzählen.
    Denn erst wenn die Parallelhandlung der Folge zum Ende kommt, wird in den letzten Minuten beim Kriminalfall noch ein überraschendes Detail gefunden, sodass der Täter/die Täterin schnell noch überführt werden kann, der/die vorher am wenigsten verdächtig war. Insofern gibt es doch in jeder Folge am Ende einen „Twist“, der/die Mörder:in wird abgeführt und die Kommissare nehmen Aufstellung zum Schluss-Gag. Abspann mit lustiger Musik.
    Zu den Standard-Elementen:
    Der Mord wird vom Melder vor Ort immer (oder ausnahmsweise halt nicht, s.o.) direkt auf der Telefonnebenstelle von Sekretärin Miriam Stockl gemeldet. Diese fragt immer nach dem „Wo“ und gibt die Anweisung „Fassen s‘ nichts an, wir kommen.“ Den zwei Kommissaren (ein Rosenheimer Stamm-Kommissar und ein strafversetzter Gast-Kommissar) und dem Polizeiobermeister in Uniform Michi Mohr teilt Frau Stockl mit: „Es gabat a Leich.“
    Alle brechen auf, jedoch ist Herr Mohr stets als erster am Tatort und empfängt die Kommissare mit einem schon detaillierten Überblick über die bisherigen Fakten. Der Tatort ist auch schon bevölkert von der Spurensicherung. Ebenfalls schon bei der Leiche ist die Gerichtsmedizinerin, die (in den alten Folgen) herausragend gut gekleidet ist, als wäre sie nicht aus der Pathologie gekommen. Letztere befindet sich praktischerweise auch im Polizeipräsidium (One-Stop-Shop), wo später die Obduktion unter Ausschluss der Zuschauer stattfindet und nach der, selbstverständlich, erst näheres zu den Todesumständen gesagt werden kann.
    Es beginnen die Ermittlungen. Polizeiobermeister Mohr wird von den Kommissaren mit Aufträgen zugedeckt, seine Catch-Phrase: „Sonst noch was?“ Ebenso Frau Stockl bekommt, auch fernmündlich, Ermittlungsaufträge, deren Ergebnisse kurze Zeit später vorliegen, obwohl die Sekretärin eigentlich hauptsächlich in die Parallelhandlung eingebunden ist. Personen werden zur Vernehmung ins Kommissariat bestellt, kommen sofort oder sind schon da, weil der treue Polizeiobermeister die Absichten der Kommissare vorausgesehen hat.
    Die Parallelhandlung wird (mit-) getragen vom übrigen Personal des Rosenheimer Polizeipräsidiums, welches den Ermittlern zahlenmäßig überlegen ist. Als Zwischenschnitte dienen oberbayerische Landschaften und der Vorplatz des Präsidiums, der stets sonnenbeschienen und mit Polizist:innen bevölkert ist, die vor- oder wegfahren. Bei der letzteren Einstellung ist mir noch keine Wiederholung aufgefallen, was beeindruckend ist, da dafür offenbar für jede Folge eine oder mehrere einzigartige Aufnahmen erstellt werden.
    Fazit: Leichte Kost für jene, die Struktur beim Fernsehen schätzen. Eignet sich aber nicht fürs Nebenherschauen, da man sonst in den schnell vergehenden 45 Minuten einiges verpassen würde.

    1. Also, wie sag ich das jetzt? Das stimmt gar nicht, was ich geschrieben habe. Die Szenen auf dem Präsidiumsvorplatz wiederholen sich doch.

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