Folgen

Folge 9: Die, in der der Penis nach Hause gehen muss

Penen! Trickkleider! Schamlippen! Honey auf dem Laufband! Die Kunst des Vorschlafens! Multifunktionsmöbel! Ein schauspielernder Jack Russell! Und das alles aus aktuellem Anlass schon am Montag!

Im einzelnen: Stefan gerät beim Eurovision Song Contest (Das Erste) in Verzückung. Sarah rauchen bei „Naked Attraction“ (RTL 2) vor Hass die Ohren. Stefan vermisst Ellen Degeneres bei „Ellen Degeneres‘ Design Challenge“ (Sixx). Und Sarah gibt „Frasier“, der besten klassischen Sitcom aller Zeiten, eine Chance!

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Folge 7: Die, in der Sarah und Stefan zwischendurch fast aufgeben


Minuten vor Beginn der Aufzeichnung: letzte Markierarbeiten

Die Folge leidet dramatisch darunter, dass Sarah „Project Runway“ (Netflix) entdeckt hat, obwohl das gar nicht auf dem Stundenplan stand. Trotzdem schaffen wir es noch, die Verantwortlichen für „Wirt sucht Liebe“ (RTL 2) mit „Hollywood-Star!“ Brigitte Nielsen angemessen zu beschimpfen, Jane Fonda und Lily Tomlin in „Grace & Frankie“ (Netflix) zu bewundern und die Hausaufgaben abzuarbeiten: die Psycho-Quizshow „Paarduell“ (Das Erste) und die Hundefutter-Doku „Pet Fooled“ (Netflix).

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Über uns

Fernsehen. Kein anderes Medium bringt jeden Tag so viele Menschen zum Lachen und Weinen, zum Bangen und Mitfiebern, zum Schimpfen und Jubeln – und vor allem: zum Reden. Das ist das Beste am Fernsehen: die Gespräche, die es anregt. Und das Wundbare ist, dass das mit schlechtem Fernsehen fast genau so gelingt wie mit gutem.

Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier lieben es, Fernsehen zu gucken, und noch mehr lieben sie es, übers Fernsehen zu reden. Sie regen sich auf über das Ärgerliche, sie begeistern sich für das Gelungene, und sie streiten sich, was das eine und was das andere ist. Sie haben keine Angst vor dem, was man „Trash“ nennt, lassen sich gerne auf Neues ein und schwelgen in Erinnerungen an das Alte.

Sarah Kuttner, 38, kann im Schlaf jede der 236 Episoden „Friends“ mitsprechen. Stefan Niggemeier, 47, träumt heute noch manchmal von Vera Drombuschs vorwurfsvollem Blick.

Für „Das kleine Fernsehballett“ schlüpfen die beiden in ihre Schläppchen und drehen wunderbar grazile Pirouetten um das Programm. Und zwar um jedes Programm: klassische Fernsehsender, Youtube, Netflix. Sie reden über das, worüber alle reden, über das, worüber alle reden sollten, und über das, was bestimmt kein Schwein sonst interessiert, aber ein guter Anlass für ein Gespräch über Gottschalk und die Welt ist.

„Das kleine Fernsehballett“ ist für Leute, die genau so gerne Fernsehen gucken, um sich darüber zu freuen oder aufzuregen. Und sogar für alle anderen, denn: Sie haben es verpasst? Die beiden haben es gesehen! Sie ertragen es nicht, es selbst zu sehen? Die beiden ertragen es für Sie! Sie wollen es gar nicht sehen, aber es nacherzählt zu bekommen, wäre schon irgendwie schön? Die beiden machen das für Sie!

Lauschen Sie „Das kleine Fernsehballett“, bis Sie viereckige Ohren bekommen!